Unsere Räumlichkeiten – eine Umgebung, die zum Entdecken und Lernen einlädt
Wo Kinder sich wohlfühlen, neugierig werden und eigene Ideen entwickeln können, entsteht Bildung.
Unsere Räumlichkeiten sind so gestaltet, dass sie Kinder einladen, ihre Umwelt selbstständig zu entdecken, Dinge auszuprobieren, Fragen zu stellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und eigene Erfahrungen zu sammeln.
Dabei ist uns wichtig, dass Kinder nicht erst dann lernen, wenn ein Angebot beginnt. Bildung findet im Alltag statt – beim Spielen, Bauen, Erzählen, Singen, Sortieren, Beobachten, Bewegen, Forschen und gemeinsamen Tun. Die Gestaltung unserer Räume schafft dafür vielfältige Anlässe.
Materialien sind für die Kinder altersentsprechend zugänglich und laden dazu ein, eigene Ideen umzusetzen. Unterschiedliche Bereiche ermöglichen Bewegung und Aktivität ebenso wie Ruhe und Rückzug, gemeinsames Spiel ebenso wie konzentriertes Arbeiten. So können Kinder ihren Interessen folgen und selbst entscheiden, womit und auf welche Weise sie sich beschäftigen möchten.
Unsere Räume sprechen Kinder auf unterschiedliche Weise an. Musik, Sprache und mathematische Grunderfahrungen sind dabei selbstverständlich Teil des Kita-Alltags und finden sich in der bewussten Gestaltung unserer Umgebung wieder.
Musik begegnet den Kindern beim Singen, Musizieren, Hören, Bewegen und rhythmischen Spielen. Instrumente und Materialien laden dazu ein, Klänge selbst zu entdecken und auszuprobieren.
Sprache ist überall dort, wo Menschen miteinander in Beziehung treten. Unsere Räume schaffen vielfältige Situationen zum Erzählen, Zuhören, Fragenstellen, Verhandeln, Fantasieren und gemeinsamen Entwickeln von Geschichten und Ideen. Bücher, Bilder, Schrift und andere sprachliche Impulse gehören ganz selbstverständlich dazu.
Auch mathematische Bildung beginnt nicht erst mit Zahlen und Arbeitsblättern. Sie steckt im täglichen Spiel und Handeln: beim Sortieren und Ordnen, Vergleichen und Messen, Bauen und Konstruieren, Zählen und Erkennen von Mengen, Formen, Größen und räumlichen Beziehungen. Unsere Raumgestaltung bietet dafür immer wieder natürliche Anlässe.
Wir möchten Kindern zutrauen, Dinge selbst zu tun und eigene Entscheidungen zu treffen. Deshalb sind unsere Räume so gestaltet, dass Kinder Materialien entdecken und möglichst selbstständig nutzen können.
Sie wählen Spielpartner, Materialien und Tätigkeiten aus, entwickeln eigene Spielideen und können ihre Umgebung aktiv mitgestalten. Die pädagogischen Fachkräfte sind aufmerksam dabei, lassen sich auf die Ideen und Fragen der Kinder ein und unterstützen sie dabei ihren Weg zu finden.
So wird aus einem Raum ein Ort für selbstbestimmtes Lernen.
Im freien Spiel enstehen die schönsten Ideen. Ein Tuch wird beispielsweise zum Hochzeitsschleier und aus einem Haufen Bausteinen entsteht eine ganze Stadt.
Unsere Räume und Rahmenbedingungen geben den Kindern die Freiheit, solche eigenen Spielwelten entstehen zu lassen. Sie können Materialien auf ihre Weise nutzen, Dinge ausprobieren, verändern und gemeinsam mit anderen neue Ideen entwickeln. Dabei treffen unterschiedliche Ideen aufeinander: Kinder erzählen, lachen, bauen gemeinsam, handeln etwas aus und finden manchmal auch ganz eigene Lösungen, wenn nicht alle dasselbe möchten.
So entstehen nebenbei wichtige Erfahrungen im Miteinander - und vor allem bleibt Raum für das, was Kinder am liebsten tun: spielen, ausprobieren und gemeinsam die Welt entdecken.
Nicht das fertige Ergebnis steht im Mittelpunkt, sondern der Weg, den die Kinder selbst gehen.
Kinder brauchen Bewegung, um ihren Körper und ihre Umwelt zu erfahren. Gleichzeitig brauchen sie Orte, an denen sie zur Ruhe kommen, sich zurückziehen und neue Kraft schöpfen können.
Unsere Räume berücksichtigen beides. Sie ermöglichen Bewegung und Begegnung, aber auch Rückzug, Konzentration und stille Momente.
So können Kinder zunehmend wahrnehmen, was sie gerade brauchen, und lernen, ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen ernst zu nehmen.
Kinder verändern Räume durch ihre Ideen. Deshalb verstehen wir unsere Raumgestaltung nicht als etwas Fertiges.
Wir beobachten, was Kinder interessiert, welche Materialien sie nutzen, welche Spielideen entstehen und welche Fragen sie beschäftigen. Daraus können neue Impulse und Veränderungen in der Umgebung entstehen, beispielsweise kann aus einer Bauecke ein Friseurladen werden.
So entsteht eine Umgebung, die nicht vorgibt, was Kinder lernen sollen, sondern ihnen vielfältige Möglichkeiten eröffnet, sich die Welt selbst zu erschließen.
Denn genau darin liegt für uns die besondere Kraft unserer Räumlichkeiten:
Sie laden zum Spielen ein – und werden dabei ganz selbstverständlich zu Orten des Entdeckens, Forschens, Staunens, Gestaltens und Lernens.