Faustlos für Kindergartenkinder

Wir arbeiten im Alltag mit dem Gewaltpräventionsprogramm Faustlos. Mehr zu diesem Programm erfahren Sie hier. Von Oktober bis Mai findet jeden Dienstag Faustlos statt. Alle Kindergartenkinder können an den Faustlos-Runden teilnehmen. Der wilde Willi und der ruhige Schneck, zwei Handpuppen, sind jedes Mal mit dabei. In den einzelnen Lektionen werden die Kinder mit erfundenen Situationen, welche ihrer Lebenswelt entsprechen, in Berührung gebracht. Sie können durch Faustlos neue Wege für sich entdecken, die ihnen helfen, alltägliche Probleme konstruktiv zu lösen. Die Kinder lernen ihre eigene Gefühlswelt und die Gefühle anderer besser kennen.

Das bieten wir an:

  • jeden Dienstag Faustlos-Angebot

             1. Empathieförderung

                 Hier lernen Kinder:

    • eigene Gefühle zu erkennen
    • Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen
    • Mitgefühl zu zeigen

              2. Impulskontrolle

                   Hier lernen und probieren Kinder:

    • Problemlöseverhalten
    • verschiedene soziale Verhaltensweisen

             3. Umgang mit Ärger und Wut

                  Hier lernen und probieren die Kinder:

    • sich zu beruhigen
    • ihre Ärger-Gefühle sozial angemessen zum Ausdruck zu bringen.
  • Transparenz der Arbeit (Präsentation an Pinnwänden, Fotodokumentation)
  • Informationsbrief mit Inhalten zu den Lektionen und Tipps für den Umgang mit schwierigen Situationen zu Hause 

Krippenkinder- Auf den Spuren von Faustlos

Für unsere kleinen Wurzelbudenkinder ist das Curriculum zu schwierig. Sie sind mit dem wilden Willi und dem ruhigen Schneck in vereinfachter Form auf den Spuren von Faustlos unterwegs. Sie treffen sich auch jeden Dienstag und erleben altersentsprechende Angebote rund um das Thema Gefühle, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut.  

Das wollen wir erreichen:

Kinder

  • Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenzen aller Kinder
  • Sammeln von Erfahrungen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut   
  • Prävention von aggressivem Verhalten bei Kindern
  • Fähigkeit der Kinder zur konstruktiven, aggressionsfreien Konfliktlösung stärken
  • alle Kinder sollen über die gleichen Möglichkeiten im sozialen Miteinander verfügen; Defizite im sozial-emotionalen Lernen sollen ausgeglichen werden
  • Gleichstellung aller Kinder (keine „Täter“/ „Opfer“)

Sorgeberechtigte/Eltern und Netzwerkpartner

  • Zusammenarbeit fördern
  • Impulse für die Gestaltung der Eltern-Kind- Beziehung geben